Tage zählen bis Weihnachten
24. Dezember 2009 um 11:55 vormittags | Veröffentlicht in Fairer Handel, Gesellschaft, Glaube, Soziales | Hinterlasse einen KommentarHeute dürfen wir das letzte Türchen öffnen. Wir feiern, dass Jesus zu uns gekommen ist und uns begegnen möchte. Lasst uns das feiern!
“Auch die Kinder, die gezwungen sind auf Kakaoplantagen zu arbeiten, zählen die Tage.”
Kinder, die Menschenhändlern zum Opfer gefallen sind, werden auf Plantagen an der Elfenbeinküste dazu gezwungen, Kakao zu pflücken, der zur Herstellung der Schokolade benutzt wird, die viele von uns an Weihnachten essen. Diese Kinder werden oft brutal misshandelt (Quelle).
Jesus hat sich dadurch ausgezeichnet, dass er sich den Armen, Ausgegrenzten und Unterdrückten im besonderen Maße zugewandt hat. Auch darum geht es Weihnachten.
Auch wir können dazu beitragen, dass dieser menschenverachtende Missbrauch aufhört, indem wir fair gehandelte Schokolade kaufen und verschenken. Ich habe mich auch an der Kampagne gegen Menschenhandel in der Schokoladenindustrie von STOP THE TRAFFIK beteiligt und bei Nestlé nachgefragt, wann sie ihr Versprechen einlösen und versichern können, dass Ihre Zuliefererketten und damit Ihre Produkte frei von Menschenhandel und Kinderarbeit sind.
Weitere Informationen und Gedanken zum Thema Menschenhandel, Sklaverei und Kinderarbeit findet ihr bei ein Augenblick im Advent #23.
Integrationsprojekt “Kompass” in den Medien
4. Januar 2009 um 6:45 vormittags | Veröffentlicht in Hamburg, Integrationsprojekt "Kompass", Internet, Soziales | Hinterlasse einen KommentarSeit September 2008 wohne ich in Hamburg und leite das Integrationsprojekts “Kompass” beim Diakonieverein Migration in Pinneberg, Elmshorn und Quickborn. Das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geförderte Projekt beinhaltet sozialraumbezogene Netzwerkarbeit mit vielfältigen Akteuren und Streetwork im Sinne von aufsuchender Jugendarbeit und mobiler Beratung.
Im vergangen Jahr konnte ich Kontakte zu Jugendlichen und Netzwerkpartner knüpfen und mir einen Überblick über die Begebenheiten und die Infrastruktur der Sozialräume verschaffen.
Mittlerweile sind mehrere Artikel über das Projekt und meine Arbeit erschienen:
- Pinneberger Zeitung im Hamburger Abendblatt: Neuer Partner für die “Straßenkinder” (auch wenn ich nicht mit allen verwendeten Begriffen einverstanden bin, habe ich mich über den Artikel gefreut)
- Quickborner Tageblatt: Wenn es “brennt”, ist er zur Stelle
- Elmshorner Nachrichten: Diakonieverein startet Projekt “Kompass” (leider ist der Artikel nicht mehr Online verfügbar)
- forum/Kirchenkreis Pinneberg: Projekt ‘Kompass’ im Kreis Pinneberg
- Dokumentation “Yes, You(th) Can!” des Forums Jugend(verbands)arbeit 20XX:
- Interview mit mir: Kommunikation ist mehr als Sprache (S. 24)
- Bericht über den Workshop “Interkulturelle Begegnung”, den ich mitgestaltet habe: Kultur erleben und Freunde finden (S. 25) - Weitere Artikel sind in kleinen Wochenzeitungen erschienen.
Einen von mir erstellten Flyer mit weiteren Informationen zum Integrationsprojekt “Kompass” findet ihr hier.
Erziehungscamps im RTL-Format
23. Januar 2008 um 4:47 vormittags | Veröffentlicht in Gesellschaft, Politik, Soziales, Studium, Waldeck | Hinterlasse einen KommentarIm Wahlkampf vor den Landtagswahlen in Hessen fordert Ministerpräsident Roland Koch (CDU) härtere Strafen und Freiheitsentzug in Form von Erziehungscamps für straffällige Jugendliche. Als Vorbild in dieser Diskussion wird immer wieder das “Trainingscamp Lothar Kannenberg” genannt, welches nahe meiner Heimat in Diemelstadt-Rohden liegt. In der gestrigen Ausgabe der Sendung Kulturzeit auf 3sat wurden die Wunschvorstellungen Kochs mit dem “Dschungelcamp” auf RTL verglichen. In dem Kulturzeit-Beitrag wurden die Brachialmethoden des Boxcamps von Kannenberg kritisiert und Parallelen zu den demütigenden Methoden der Jugendwerkhöfe in der DDR gezogen. Ein ehemaliger Jugendwerkhofinsasse hat wegen Misshandlung Schutzbefohlener, Körperverletzung und Nötigung Strafanzeige gegen Camp-Leiter Lothar Kannenberg gestellt.
Für den informativen und hintergründigen Fernsehbeitrag habe ich mich mit folgender E-Mail bedankt:
Liebes Kulturzeit-Team,
für den sehr guten Beitrag “Gedrillt und traumatisiert” möchte ich mich herzlich bedanken. Als Student der Sozialen Arbeit und Diakonie habe ich mich gefreut, einen so hintergründigen und kritischen Beitrag zu den aktuell viel diskutierten Erziehungscamps zu sehen.
Auch ich halte Alternativen zum geschlossenen Vollzug für jugendliche Straftäter für erforderlich. Das Motte des Trainingscamps Lothar Kannenberg “Durchboxen im Leben” in Verknüpfung mit Aussagen wie “Wer kämpft kann gewinnen” halte ich – wie auch in Ihrem Beitrag dargestellt – für gefährlich und contraproduktiv. Vielmehr sollten Jugendliche in Erziehungscamps dazu ermutigt werden für ihr Handeln selbst Verantwortung zu übernehmen. Dies sollte ohne Zwang, Druck und Macht von außen geschehen, sondern durch eine wertschätzende Grundhaltung, Förderung der individuellen Stärken und damit des Selbstwertgefühls.
Auch das Interview zum Thema Klonen fand ich sehr interessant.
Herzliche Grüße vielen Dank für ihre Sendung
Jonas Hufeisen
Glaube und soziale Verantwortung
9. Oktober 2007 um 10:14 nachmittags | Veröffentlicht in Gesellschaft, Glaube, Internet, Politik, Soziales, Studium | Hinterlasse einen KommentarIm Juni habe ich über den evangelischen Kirchentag in Köln berichtet. Nun hat das Diakoniewissenschaftliche Institut (DWI) der Uni Heidelberg weitere vielfältige Berichte von Studierenden veröffentlicht. Weil sich die DWI-Gruppe an unsere Hephata-Gruppe angeschlossen hat, wurden auch berichte von uns mit aufgenommen. So auch meinen (erweiterten) Bericht über Globalisierung und interreligiösen Dialog. In vielen Berichten geht es um den Zusammenhang von Glaube und sozialer Verantwortung und um das Zusammenleben von Menschen verschiedener Religionen.
Wie schon Hufi und depone möchte auch ich hier einen Gedanken aus dem Buch Ethischer Welthandel von Christoph Stückelberger zitieren:
Der ungerechte, unfaire Handel tötet Leben.
Der gerechte, faire Handel fördert Leben.
So direkt und einfach ist – in aller Differenziertheit im einzelnen – die biblische Wirtschafts- und Handelsethik.
Free Burma!
4. Oktober 2007 um 2:21 vormittags | Veröffentlicht in Free Burma, Gesellschaft, Glaube, Soziales | 1 KommentarWie viele andere Blogger auch, möchte ich mit diesem Beitrag ein Zeichen des Friedens setzen.
Hiermit drücke ich meine Solidarität mit den friedlichen Demonstranten in Myanmar (Burma) aus.
Mir ist bewusst, dass Myanmar nicht der einzige Ort dieser Welt ist, an dem Unrecht und Unterdrückung geschehen. Somit gilt das Gedenken gleichermaßen allen Menschen, die auf friedlichem Wege versuchen sich für ihre Rechte oder die Rechte anderer einzusetzen.
Ich weiß, dass “one text for Burma” allein wenig bewirken kann. Deshalb vertraue ich auf Gott, der nicht nur Befreiung schenken kann, sondern auch jeden einzelnen Menschen in seinem Leiden begleitet und mir ihm leidet.
Lasst uns gemeinsam und gewaltlos gegen Verfolgung und Unrecht eintreten, damit das Reich Gottes – zumindest ein kleines Stück – in diese Welt scheinen kann.
Informationen zur weltweiten “Free Burma!” Aktion gibt es hier.
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