Integrationsprojekt „Kompass“ in den Medien

4. Januar 2009 at 6:45 | In Hamburg, Integrationsprojekt "Kompass", Internet, Soziales | 1 Comment

Seit September 2008 wohne ich in Hamburg und leite das Integrationsprojekts “Kompass” beim Diakonieverein Migration in Pinneberg, Elmshorn und Quickborn. Das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geförderte Projekt beinhaltet sozialraumbezogene Netzwerkarbeit mit vielfältigen Akteuren und Streetwork im Sinne von aufsuchender Jugendarbeit und mobiler Beratung.

Im vergangen Jahr konnte ich Kontakte zu Jugendlichen und Netzwerkpartner knüpfen und mir einen Überblick über die Begebenheiten und die Infrastruktur der Sozialräume verschaffen.

Mittlerweile sind mehrere Artikel über das Projekt und meine Arbeit erschienen:

Einen von mir erstellten Flyer mit weiteren Informationen zum Integrationsprojekt „Kompass“ findet ihr hier.

Erziehungscamps im RTL-Format

23. Januar 2008 at 4:47 | In Gesellschaft, Politik, Soziales, Studium, Waldeck | Leave a Comment

Im Wahlkampf vor den Landtagswahlen in Hessen fordert Ministerpräsident Roland Koch (CDU) härtere Strafen und Freiheitsentzug in Form von Erziehungscamps für straffällige Jugendliche. Als Vorbild in dieser Diskussion wird immer wieder das „Trainingscamp Lothar Kannenberg“ genannt, welches nahe meiner Heimat in Diemelstadt-Rohden liegt. In der gestrigen Ausgabe der Sendung Kulturzeit auf 3sat wurden die Wunschvorstellungen Kochs mit dem „Dschungelcamp“ auf RTL verglichen. In dem Kulturzeit-Beitrag wurden die Brachialmethoden des Boxcamps von Kannenberg kritisiert und Parallelen zu den demütigenden Methoden der Jugendwerkhöfe in der DDR gezogen. Ein ehemaliger Jugendwerkhofinsasse hat wegen Misshandlung Schutzbefohlener, Körperverletzung und Nötigung Strafanzeige gegen Camp-Leiter Lothar Kannenberg gestellt.

Für den informativen und hintergründigen Fernsehbeitrag habe ich mich mit folgender E-Mail bedankt:

Liebes Kulturzeit-Team,

für den sehr guten Beitrag „Gedrillt und traumatisiert“ möchte ich mich herzlich bedanken. Als Student der Sozialen Arbeit und Diakonie habe ich mich gefreut, einen so hintergründigen und kritischen Beitrag zu den aktuell viel diskutierten Erziehungscamps zu sehen.

Auch ich halte Alternativen zum geschlossenen Vollzug für jugendliche Straftäter für erforderlich. Das Motte des Trainingscamps Lothar Kannenberg „Durchboxen im Leben“ in Verknüpfung mit Aussagen wie „Wer kämpft kann gewinnen“ halte ich – wie auch in Ihrem Beitrag dargestellt – für gefährlich und contraproduktiv. Vielmehr sollten Jugendliche in Erziehungscamps dazu ermutigt werden für ihr Handeln selbst Verantwortung zu übernehmen. Dies sollte ohne Zwang, Druck und Macht von außen geschehen, sondern durch eine wertschätzende Grundhaltung, Förderung der individuellen Stärken und damit des Selbstwertgefühls.

Auch das Interview zum Thema Klonen fand ich sehr interessant.

Herzliche Grüße vielen Dank für ihre Sendung

Jonas Hufeisen

Schneeballjonglage

15. Januar 2008 at 7:17 | In DUOartifix, Kleinkunst, Tagebuch, Waldeck | 2 Comments

In den letzten Wochen bin ich leider nicht zum Bloggen gekommen. Als kleinen Ausgleich dafür habe ich hier ein Jonglage-Video für euch. Das Video ist mit unserem taiwanesischen Weihnachtsbesuch im Wald bei Waldeck-Sachsenhausen entstanden.

Sophie, vielen Dank für das Drehen des kurzen Videos!

Glaube und soziale Verantwortung

9. Oktober 2007 at 10:14 | In Gesellschaft, Glaube, Internet, Politik, Soziales, Studium | Leave a Comment

Im Juni habe ich über den evangelischen Kirchentag in Köln berichtet. Nun hat das Diakoniewissenschaftliche Institut (DWI) der Uni Heidelberg weitere vielfältige Berichte von Studierenden veröffentlicht. Weil sich die DWI-Gruppe an unsere Hephata-Gruppe angeschlossen hat, wurden auch berichte von uns mit aufgenommen. So auch meinen (erweiterten) Bericht über Globalisierung und interreligiösen Dialog. In vielen Berichten geht es um den Zusammenhang von Glaube und sozialer Verantwortung und um das Zusammenleben von Menschen verschiedener Religionen.

Wie schon Hufi und depone möchte auch ich hier einen Gedanken aus dem Buch Ethischer Welthandel von Christoph Stückelberger zitieren:

Der ungerechte, unfaire Handel tötet Leben.
Der gerechte, faire Handel fördert Leben.
So direkt und einfach ist – in aller Differenziertheit im einzelnen – die biblische Wirtschafts- und Handelsethik.

Free Burma!

4. Oktober 2007 at 2:21 | In Free Burma, Gesellschaft, Glaube, Soziales | 1 Comment
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Free Burma

Wie viele andere Blogger auch, möchte ich mit diesem Beitrag ein Zeichen des Friedens setzen.

Hiermit drücke ich meine Solidarität mit den friedlichen Demonstranten in Myanmar (Burma) aus.

Mir ist bewusst, dass Myanmar nicht der einzige Ort dieser Welt ist, an dem Unrecht und Unterdrückung geschehen. Somit gilt das Gedenken gleichermaßen allen Menschen, die auf friedlichem Wege versuchen sich für ihre Rechte oder die Rechte anderer einzusetzen.

Ich weiß, dass „one text for Burma“ allein wenig bewirken kann. Deshalb vertraue ich auf Gott, der nicht nur Befreiung schenken kann, sondern auch jeden einzelnen Menschen in seinem Leiden begleitet und mir ihm leidet.

Lasst uns gemeinsam und gewaltlos gegen Verfolgung und Unrecht eintreten, damit das Reich Gottes – zumindest ein kleines Stück – in diese Welt scheinen kann.

Informationen zur weltweiten „Free Burma!“ Aktion gibt es hier.

Erlebnisse, Stress und „Free Burma!“ Aktionstag

1. Oktober 2007 at 1:57 | In Free Burma, Glaube, Hamburg, Praktikum, Tagebuch, Waldeck | 5 Comments

Hufis Beiträge über „Free-Burma!“ haben mich dazu bewegt endlich mal wieder zu bloggen.
Die Ereignisse, über die ich in den letzten Wochen aus Zeitmangel nicht gebloggt habe, seien an dieser Stelle zumindest kurz erwähnt:

  • Tolle Schwedenfreizeit mit jugendlichen Migranten
  • Erholsame Tage auf Sylt
  • Abschluss meiner Projekte bei meinem Praktikum in Hamburg
  • Abschied von vielen netten Menschen und ein letztes mal zum tollen Jongliertreffen und zum jesusfriends Café
  • Zurück in der Heimat (Waldeck-Sachsenhausen am Edersee)
  • Viel Stress durch Berichte, Hausarbeiten etc.
  • Noch eine Woche Hamburg: Konferenz im Hotel Hafen Hamburg – Blog-Aufbaukurs für Jugendliche – Mitwirkung beim Beratungstag im Osdorfer Born – Krawalle beim Schanzenfest (mit (zu) harten Eingreifen der Polizei?!) – Regale, die auf mein Notebook stürzen…

Und jetzt am Erntedankfest lese ich von der Aktion „Free Burma!“ zur Unterstützung der friedlichen Aufstände gegen die Gewaltherrschaft in Myanmar (Birma/Burma):

Am Donnerstag, den 4. Oktober, werden viele Blogger und sonstige “Webmaster” bei einer Free-Burma Aktion mitmachen. Sie werden an diesen Tag nur einen einzigen Beitrag mit einer Grafik und etwas Text veröffentlichen.

Ich werde mitmachen. Du auch?

Als Hintergrundinformation und Kommentar zu den Aufständen ist der Spreeblick-Artikel „Myanmar ist Burma ist Birma“ empfehlenswert.

Informationen über die Aktion „Free Burma!“ gibt’s unter:

Übrigens: „Heute bin ich Buddhist…“ (Peter Aschoff)

Feuer-Jonglage bei Korbacher Kunstnacht

13. Juli 2007 at 2:08 | In DUOartifix, Hamburg, Kleinkunst, Praktikum, Waldeck | 1 Comment

Noch am Montag habe ich mit Hamburger Jugendlichen eine Jonglageaufführung als Abschluss eines Workshops beim Jugendmigrationsdienst Alstertal dargeboten (siehe Foto). Am Wochenende trete ich 400 km weiter südlich zusammen mit Christopher als DUOartifix bei der Korbacher Kunstnacht auf. In der Nacht vom 14. auf 15. Juli 2007 werden wir in der Fußgängerzone (gegenüber der Sparkasse) von 23 bis 2 Uhr unser Programm mit Feuer-Jonglage präsentieren.

Jonglieren Alstertal

So beschert mir eine Jonglage-Anfrage ein Wochenende in meiner Heimat – dem schönen Waldecker Land. An meine Waldecker Leser: Ich würde mich freuen, wenn wir uns am Wochenende treffen können. Kommt doch einfach mal bei der Kunstnacht vorbei oder meldet euch bei mir.

Kirchentag – ein zweiter G8-Alternativgipfel

25. Juni 2007 at 12:15 | In Glaube, Politik, Studium, Tagebuch | Leave a Comment

Vom 6. bis 8. Juni fand in Heiligendamm der G8-Gipfel statt. Parallel wurden beim G8-Alternativkongress in Rostock inhaltliche Alternativen entwickelt, wie die Globalisierung gerechter gestaltet werden kann. Zur gleichen Zeit fand in Köln der 31. Deutsche Evangelische Kirchentag statt.

„Lebendig und kräftig und schärfer“ – so lautete das Motto des Kirchentags in Köln. Dieses Motto zog sich durch die meisten Veranstaltungen des Kirchentags. Besonders deutlich wurde es an lebendigen, kräftigen und scharfen Worten zum Thema Globalisierung und an Appellen an den parallel tagenden G8-Gipfel in Heiligendamm.

Schon im Vorfeld haben Vertreter aller großen Religionen in Deutschland einen gemeinsamen Appell an die G8-Vertreter verfasst. Am Donnerstagabend fand die öffentliche Veranstaltung „Die Macht der Würde: Globalisierung neu denken – Ruf an den G8-Gipfel in Heiligendamm“ statt. Die Forderung von Kirchentagspräsident Reinhard Höppner im Bezug auf die Globalisierung lautete: „Reißt die Mauern ab zwischen denen, die entscheiden, und denen, die von diesen Entscheidungen betroffen sind.“ Mit ihm sprachen sich weitere Kirchevertreter, Friedensnobelpreisträger etc. für fairen Handel, Armutsbekämpfung und eine gerechte Globalisierung, bei der auch die Schwachen zu Wort kommen, aus.

Kirchentag - Abschlussgottesdienst - Kreuz

Das Motto des Kirchentags ist ein Zitat aus folgender Stelle des Hebräerbriefs:

„Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.“ (Hebr 4,12)

Wie oben ausgeführt konnte man das Motto „lebendig und kräftig und schärfer“ bei den Veranstaltungen des diesjährigen Kirchentags spüren. Besonders deutlich wurde das an politischen Worten zu Umwelt- und Globalisierungsfragen. Nach der Bibelstelle beziehen sich die Eigenschaften „lebendig und kräftig und schärfer“ allerdings auf das Wort Gottes und nicht auf Menschenworte. Bei den Appellen wurde sich zwar immer wieder auf die Bibel bezogen, dennoch rückten nach meinem Empfinden das Wort Gottes sowie Glaubensthemen oftmals in den Hintergrund. Besonders deutlich wurde das bei der Predigt des Abschlussgottesdienstes von Pfarrerin Mechthild Werner. In Presseberichten der EKD wird die Predigt mit dem Begriff „scharfe Globalisierungskritik“ passend zusammengefasst.

Ich schätze es sehr, dass beim Kirchentag klare Worte zu politischen Themen gesprochen werden und finde es wichtig, dass Christen klar Stellung beziehen. Allerdings habe ich es vermisst, dass auch zu Glaubensfragen klar Stellung bezogen wird bzw. die frohe und befreiende Botschaft Jesu im Mittelpunkt steht. Meiner Meinung nach hat die Kirche noch mehr zu bieten als Umweltorganisationen oder Nichtregierungsorganisationen wie Attac – sie kann Antworten auf elementare Fragen des Lebens geben. Ich würde mich freuen, wenn dies beim nächsten Evangelischen Kirchentag in Bremen noch deutlicher wird.

Informationen über den G8-Gipfel, Proteste und Ergebnisse findet ihr in folgendem Wikipedia-Artikel.

Mein Bruder Daniel hat hier interessante Gedanken und Informationen zu den Themen G8, Medienberichterstattung und christliches Engagement geschrieben.

Herzlich Willkommen auf meinem neuen Blog

24. Juni 2007 at 4:57 | In Internet | 1 Comment

friedenstaube – das Blog von Jonas Hufeisen – hat ein neues Gesicht.

Mein Blog ist nun etwas heller und blauer geworden. Ob ich hier regelmäßiger schreiben werde als bei Blogger, möchte ich jetzt nicht versprechen. Aber sicherlich werde ich in meinen Beiträgen öfter Fotos einfügen. Zudem gibt es auf diesem neuen WordPress-Blog auch alle Informationen über das DUOartifix – dem Kleinkunst-Duo von Christopher Schmal und mir.

Sozialer Brennpunkt, toter Säugling, lebendiger Stadtteil

21. März 2007 at 12:50 | In Hamburg, Praktikum | 1 Comment

Ein Schwerpunkt meines sechsmonatigen Praktikums beim Jugendmigrationsdienst Hamburg West von EvaMigrA liegt in der Erstellung eines Sozialraumatlases für die Hochhaussiedlung Osdorfer Born und Umgebung. Um verbesserte Netzwerkarbeit im Stadtteil zu ermöglichen stelle ich in dem Atlas alle Angebote und Einrichtungen zusammen, die für junge Menschen mit Migrationshintergrund interessant sein könnten.

Eindrücke und Beschreibungen des Osdorfer Borns in Hamburg sind zum Teil widersprüchlich. Die in den 1960er-Jahren entstandene Großsiedlung wird regelmäßig mit dem Begriff „sozialer Brennpunkt“ beschrieben. In den vergangenen Tagen ging der Hamburger Stadtteil durch sämtliche Medien, weil ein Säugling – verpackt in einer Plastiktüte – vor einem 20-stöckigem Hochhaus tot aufgefunden wurde. Nach Behauptung der 26-jährigen Mutter, die sich erst heute der Polizei stellte, hat der Vater des Kindes den Säugling aus einem Fenster des 10. Stockwerks geworfen.

Im Rahmen meiner Arbeit und Erkundungen hat sich das eben skizzierte Bild des Osdorfer Borns nicht bestätigt. Zumindest auf Ebene der Einrichtungen und Stadtteilrunden konnte ich großes Engagement, auch von Seiten ehrenamtlicher Osdorfer, erleben. Insgesamt werden die sozialen Angebote gut angenommen. Aktive Anwohner sind daran interessiert, dass in der multikulturellen Wohngegend ein durch Offenheit geprägtes Miteinander stattfindet. So bleiben ambivalente Erfahrungen zwischen der Wahrnehmung des öffentlichen Raums einerseits und Schicksalen bzw. Lebensgeschichten auf der individuellen Ebene andererseits.

Mit einer herausfordernde Frage möchte ich diesen Beitrag schließen: Wie müssen die Angebote der Einrichtungen und das Engagement vieler Bürger gestaltet werden, dass alle Bewohner der oft anonymen Hochhäuser erreicht werden können und ihnen eine Identifikation mit dem Stadtteil möglich ist?

Nachtrag 1 – Foto:

Am Montag kam ich zu dem Ort, an dem das Kind aufgefunden wurde, weil ich einen Termin in den Hochhäusern hatte. Das Foto zeigt Stofftiere, Kerzen, Blumen und Briefe, die vor allem Kinder als Ausdruck ihrer Trauer niedergelegt haben. Das Holzkreuz trägt die Aufschrift „kleiner Engel“.

Nachtrag 2 – Doppelte Traumatisierung durch Medienberichterstattung:

Die Berichterstattung über den Vorfall in diversen Medien war oftmals sehr einseitig und ging mit einer Stigmatisierung des Quartiers Osdorfer Born einher. Die Initiative von Bewohnern und Einrichtungen, die sich für den Stadtteil engagieren, wurde nahezu ausgeblendet. Der tragische Vorfall allein ist vor allem für die Kinder, die im Osdorfer Born wohnen, schwer zu verarbeiten. Zudem müssen die Anwohner – auch die Kinder – beobachten, wie in manchen großen Zeitungen und Fernsehbeiträgen ihr zu Hause als ein Ort des Schreckens dargestellt wird. Diese Art der Berichterstattung kann auf viele Kinder die ohnehin schon vorhandene Traumatisierung und Unsicherheit verstärken. Durch das einseitige Bild in der Öffentlichkeit können Jugendliche und junge Erwachsene zudem Schwierigkeiten bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz oder eine Arbeitsstelle erhalten. So erschwert eine Anschrift im Osdorfer Born ein selbstbewusstes Auftreten.

Die Stadtteilkonferenz des Osdorfer Borns plant eine schriftliche Beschwerde gegen die Art der Medienberichterstattung, in der sie sich auf oben beschriebene Auswirkungen bezieht.

Nachtrag 3 – Das Urteil:

Mittlerweile hat die Mutter des Säuglings gestanden, die Tat selber begangen zu haben. Es sei eine spontane Verzweiflungstat gewesen, weil sich die Mutter – besonders von dem Vater des Kindes – alleingelassen gefühlt habe. Nach dem Richterspruch war die Angeklagte vermindert schuldfähig. Dennoch wurde die 27-Jährige zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt.

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