Millennium-Entwicklungsziele – zu wichtig, um sie nicht zu erreichen
23. September 2010 um 5:59 am | Veröffentlicht in Fairer Handel, Gesellschaft, Glaube, Internet | Hinterlasse einen KommentarBereits vor 10 Jahren haben die Politiker dieser Welt tolle Millennium-Entwicklungsziele für eine bessere Welt formuliert. Dabei geht es um Frieden, Sicherheit, Abrüstung, Armutsbekämpfung, Schutz der gemeinsamen Umwelt, Menschenrechte, Demokratie und gute Regierungsführung. Die Ziele der Vereinten Nationen klingen nach einer Utopie. Es ist möglich, dass diese Utopie Wirklichkeit wird. Allerdings reicht es dafür nicht, wenn die Probleme, wie beim aktuellen UN-Millenniumsgipfel erkannt werden und Absichtserklärungen statt feste Zusagen getroffen werden. Laut Bundeskanzlerin Merkel will sich Deutschland lediglich bemühen, die Entwicklungshilfe an die längst versprochenen 0,7 % des Bruttoinlandsprodukts anzunähern. Nach einem Bericht von nano sind die Millenniumsziel bisher nur unzureichend erreicht oder gar verfehlt. Nun bleiben noch fünf Jahre, um das Versprechen einzulösen und Millionen von Hungernden leben zu ermöglichen.
Wie wir beispielsweise mit dem Kauf von fair gehandelter Ananas unseren eigenen Beitrag leisten können, ist in diesem nano-Beitrag zu sehen und zu lesen. Außerdem können wir die verantwortlichen Politiker an ihr Versprechen erinnern und für die Menschen in dieser Welt beten, wie folgendes Video der Micha-Initiative zeigt:
Tage zählen bis Weihnachten
24. Dezember 2009 um 11:55 am | Veröffentlicht in Fairer Handel, Gesellschaft, Glaube, Soziales | Hinterlasse einen KommentarHeute dürfen wir das letzte Türchen öffnen. Wir feiern, dass Jesus zu uns gekommen ist und uns begegnen möchte. Lasst uns das feiern!
„Auch die Kinder, die gezwungen sind auf Kakaoplantagen zu arbeiten, zählen die Tage.“
Kinder, die Menschenhändlern zum Opfer gefallen sind, werden auf Plantagen an der Elfenbeinküste dazu gezwungen, Kakao zu pflücken, der zur Herstellung der Schokolade benutzt wird, die viele von uns an Weihnachten essen. Diese Kinder werden oft brutal misshandelt (Quelle).
Jesus hat sich dadurch ausgezeichnet, dass er sich den Armen, Ausgegrenzten und Unterdrückten im besonderen Maße zugewandt hat. Auch darum geht es Weihnachten.
Auch wir können dazu beitragen, dass dieser menschenverachtende Missbrauch aufhört, indem wir fair gehandelte Schokolade kaufen und verschenken. Ich habe mich auch an der Kampagne gegen Menschenhandel in der Schokoladenindustrie von STOP THE TRAFFIK beteiligt und bei Nestlé nachgefragt, wann sie ihr Versprechen einlösen und versichern können, dass Ihre Zuliefererketten und damit Ihre Produkte frei von Menschenhandel und Kinderarbeit sind.
Weitere Informationen und Gedanken zum Thema Menschenhandel, Sklaverei und Kinderarbeit findet ihr bei ein Augenblick im Advent #23.
Online-Adventskalender
2. Dezember 2009 um 1:50 am | Veröffentlicht in Glaube, Internet | Hinterlasse einen KommentarEs ist Advent. Einen vielversprechenden Blog-Adventskalender mit kurzen Gedanken, längern Texten oder auch nur einem Link gibt es unter einaugenblick.de. Bei dem Erlebnis, dass im ersten Beitrag beschrieben wird, durfte ich sogar dabei sein.
Eine Sammlung von unterschiedlichsten weiteren Online-Adventskalenderen ist bei diesen Kommentaren auf spreeblick.com zu finden.
Nachtrag:
Heute beim Jonglieren im Haus 3 in Hamburg-Altona wies mich Sonja auf einen Video-Adventskalender hin, den sie für das Thalia Theater erstellt hat. In den kuzen Videos oder Audioinstallationen betrachtet und reflektiert sie kritisch verschiedene christliche Rituale – sehr schön und spannend.
Integrationsprojekt „Kompass“ in den Medien
4. Januar 2009 um 6:45 am | Veröffentlicht in Hamburg, Integrationsprojekt "Kompass", Internet, Soziales | Hinterlasse einen KommentarSeit September 2008 wohne ich in Hamburg und leite das Integrationsprojekts “Kompass” beim Diakonieverein Migration in Pinneberg, Elmshorn und Quickborn. Das vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geförderte Projekt beinhaltet sozialraumbezogene Netzwerkarbeit mit vielfältigen Akteuren und Streetwork im Sinne von aufsuchender Jugendarbeit und mobiler Beratung.
Im vergangen Jahr konnte ich Kontakte zu Jugendlichen und Netzwerkpartner knüpfen und mir einen Überblick über die Begebenheiten und die Infrastruktur der Sozialräume verschaffen.
Mittlerweile sind mehrere Artikel über das Projekt und meine Arbeit erschienen:
- Pinneberger Zeitung im Hamburger Abendblatt: Neuer Partner für die „Straßenkinder“ (auch wenn ich nicht mit allen verwendeten Begriffen einverstanden bin, habe ich mich über den Artikel gefreut)
- Quickborner Tageblatt: Wenn es „brennt“, ist er zur Stelle
- Elmshorner Nachrichten: Diakonieverein startet Projekt „Kompass“ (leider ist der Artikel nicht mehr Online verfügbar)
- forum/Kirchenkreis Pinneberg: Projekt ‘Kompass’ im Kreis Pinneberg
- Dokumentation „Yes, You(th) Can!“ des Forums Jugend(verbands)arbeit 20XX:
- Interview mit mir: Kommunikation ist mehr als Sprache (S. 24)
- Bericht über den Workshop „Interkulturelle Begegnung“, den ich mitgestaltet habe: Kultur erleben und Freunde finden (S. 25) - Weitere Artikel sind in kleinen Wochenzeitungen erschienen.
Einen von mir erstellten Flyer mit weiteren Informationen zum Integrationsprojekt „Kompass“ findet ihr hier.
Erziehungscamps im RTL-Format
23. Januar 2008 um 4:47 am | Veröffentlicht in Gesellschaft, Politik, Soziales, Studium, Waldeck | Hinterlasse einen KommentarIm Wahlkampf vor den Landtagswahlen in Hessen fordert Ministerpräsident Roland Koch (CDU) härtere Strafen und Freiheitsentzug in Form von Erziehungscamps für straffällige Jugendliche. Als Vorbild in dieser Diskussion wird immer wieder das „Trainingscamp Lothar Kannenberg“ genannt, welches nahe meiner Heimat in Diemelstadt-Rohden liegt. In der gestrigen Ausgabe der Sendung Kulturzeit auf 3sat wurden die Wunschvorstellungen Kochs mit dem „Dschungelcamp“ auf RTL verglichen. In dem Kulturzeit-Beitrag wurden die Brachialmethoden des Boxcamps von Kannenberg kritisiert und Parallelen zu den demütigenden Methoden der Jugendwerkhöfe in der DDR gezogen. Ein ehemaliger Jugendwerkhofinsasse hat wegen Misshandlung Schutzbefohlener, Körperverletzung und Nötigung Strafanzeige gegen Camp-Leiter Lothar Kannenberg gestellt.
Für den informativen und hintergründigen Fernsehbeitrag habe ich mich mit folgender E-Mail bedankt:
Liebes Kulturzeit-Team,
für den sehr guten Beitrag „Gedrillt und traumatisiert“ möchte ich mich herzlich bedanken. Als Student der Sozialen Arbeit und Diakonie habe ich mich gefreut, einen so hintergründigen und kritischen Beitrag zu den aktuell viel diskutierten Erziehungscamps zu sehen.
Auch ich halte Alternativen zum geschlossenen Vollzug für jugendliche Straftäter für erforderlich. Das Motte des Trainingscamps Lothar Kannenberg „Durchboxen im Leben“ in Verknüpfung mit Aussagen wie „Wer kämpft kann gewinnen“ halte ich – wie auch in Ihrem Beitrag dargestellt – für gefährlich und contraproduktiv. Vielmehr sollten Jugendliche in Erziehungscamps dazu ermutigt werden für ihr Handeln selbst Verantwortung zu übernehmen. Dies sollte ohne Zwang, Druck und Macht von außen geschehen, sondern durch eine wertschätzende Grundhaltung, Förderung der individuellen Stärken und damit des Selbstwertgefühls.
Auch das Interview zum Thema Klonen fand ich sehr interessant.
Herzliche Grüße vielen Dank für ihre Sendung
Jonas Hufeisen
Schneeballjonglage
15. Januar 2008 um 7:17 am | Veröffentlicht in DUOartifix, Kleinkunst, Tagebuch, Waldeck | 2 KommentareIn den letzten Wochen bin ich leider nicht zum Bloggen gekommen. Als kleinen Ausgleich dafür habe ich hier ein Jonglage-Video für euch. Das Video ist mit unserem taiwanesischen Weihnachtsbesuch im Wald bei Waldeck-Sachsenhausen entstanden.
Sophie, vielen Dank für das Drehen des kurzen Videos!
Glaube und soziale Verantwortung
9. Oktober 2007 um 10:14 pm | Veröffentlicht in Gesellschaft, Glaube, Internet, Politik, Soziales, Studium | Hinterlasse einen KommentarIm Juni habe ich über den evangelischen Kirchentag in Köln berichtet. Nun hat das Diakoniewissenschaftliche Institut (DWI) der Uni Heidelberg weitere vielfältige Berichte von Studierenden veröffentlicht. Weil sich die DWI-Gruppe an unsere Hephata-Gruppe angeschlossen hat, wurden auch berichte von uns mit aufgenommen. So auch meinen (erweiterten) Bericht über Globalisierung und interreligiösen Dialog. In vielen Berichten geht es um den Zusammenhang von Glaube und sozialer Verantwortung und um das Zusammenleben von Menschen verschiedener Religionen.
Wie schon Hufi und depone möchte auch ich hier einen Gedanken aus dem Buch Ethischer Welthandel von Christoph Stückelberger zitieren:
Der ungerechte, unfaire Handel tötet Leben.
Der gerechte, faire Handel fördert Leben.
So direkt und einfach ist – in aller Differenziertheit im einzelnen – die biblische Wirtschafts- und Handelsethik.
Free Burma!
4. Oktober 2007 um 2:21 am | Veröffentlicht in Free Burma, Gesellschaft, Glaube, Soziales | 1 KommentarWie viele andere Blogger auch, möchte ich mit diesem Beitrag ein Zeichen des Friedens setzen.
Hiermit drücke ich meine Solidarität mit den friedlichen Demonstranten in Myanmar (Burma) aus.
Mir ist bewusst, dass Myanmar nicht der einzige Ort dieser Welt ist, an dem Unrecht und Unterdrückung geschehen. Somit gilt das Gedenken gleichermaßen allen Menschen, die auf friedlichem Wege versuchen sich für ihre Rechte oder die Rechte anderer einzusetzen.
Ich weiß, dass „one text for Burma“ allein wenig bewirken kann. Deshalb vertraue ich auf Gott, der nicht nur Befreiung schenken kann, sondern auch jeden einzelnen Menschen in seinem Leiden begleitet und mir ihm leidet.
Lasst uns gemeinsam und gewaltlos gegen Verfolgung und Unrecht eintreten, damit das Reich Gottes – zumindest ein kleines Stück – in diese Welt scheinen kann.
Informationen zur weltweiten „Free Burma!“ Aktion gibt es hier.
Erlebnisse, Stress und „Free Burma!“ Aktionstag
1. Oktober 2007 um 1:57 am | Veröffentlicht in Free Burma, Glaube, Hamburg, Praktikum, Tagebuch, Waldeck | 5 KommentareHufis Beiträge über „Free-Burma!“ haben mich dazu bewegt endlich mal wieder zu bloggen.
Die Ereignisse, über die ich in den letzten Wochen aus Zeitmangel nicht gebloggt habe, seien an dieser Stelle zumindest kurz erwähnt:
- Tolle Schwedenfreizeit mit jugendlichen Migranten
- Erholsame Tage auf Sylt
- Abschluss meiner Projekte bei meinem Praktikum in Hamburg
- Abschied von vielen netten Menschen und ein letztes mal zum tollen Jongliertreffen und zum jesusfriends Café
- Zurück in der Heimat (Waldeck-Sachsenhausen am Edersee)
- Viel Stress durch Berichte, Hausarbeiten etc.
- Noch eine Woche Hamburg: Konferenz im Hotel Hafen Hamburg – Blog-Aufbaukurs für Jugendliche – Mitwirkung beim Beratungstag im Osdorfer Born – Krawalle beim Schanzenfest (mit (zu) harten Eingreifen der Polizei?!) – Regale, die auf mein Notebook stürzen…
Und jetzt am Erntedankfest lese ich von der Aktion „Free Burma!“ zur Unterstützung der friedlichen Aufstände gegen die Gewaltherrschaft in Myanmar (Birma/Burma):
Am Donnerstag, den 4. Oktober, werden viele Blogger und sonstige “Webmaster” bei einer Free-Burma Aktion mitmachen. Sie werden an diesen Tag nur einen einzigen Beitrag mit einer Grafik und etwas Text veröffentlichen.
Ich werde mitmachen. Du auch?
Als Hintergrundinformation und Kommentar zu den Aufständen ist der Spreeblick-Artikel „Myanmar ist Burma ist Birma“ empfehlenswert.
Informationen über die Aktion „Free Burma!“ gibt’s unter:
Übrigens: „Heute bin ich Buddhist…“ (Peter Aschoff)
Feuer-Jonglage bei Korbacher Kunstnacht
13. Juli 2007 um 2:08 am | Veröffentlicht in DUOartifix, Hamburg, Kleinkunst, Praktikum, Waldeck | 1 KommentarNoch am Montag habe ich mit Hamburger Jugendlichen eine Jonglageaufführung als Abschluss eines Workshops beim Jugendmigrationsdienst Alstertal dargeboten (siehe Foto). Am Wochenende trete ich 400 km weiter südlich zusammen mit Christopher als DUOartifix bei der Korbacher Kunstnacht auf. In der Nacht vom 14. auf 15. Juli 2007 werden wir in der Fußgängerzone (gegenüber der Sparkasse) von 23 bis 2 Uhr unser Programm mit Feuer-Jonglage präsentieren.

So beschert mir eine Jonglage-Anfrage ein Wochenende in meiner Heimat – dem schönen Waldecker Land. An meine Waldecker Leser: Ich würde mich freuen, wenn wir uns am Wochenende treffen können. Kommt doch einfach mal bei der Kunstnacht vorbei oder meldet euch bei mir.
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